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Historisch Belegte Vorkommnisse

Rés Jean Grenier

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Um 1603 stellte sich der 14 Jahre alte Schafshirte Jean Grenier den Behörden und gab freimütig zu, 50 Kinder ermordet zu haben. Ein Nachbar habe ihn dem "Lord des Waldes" vorgestellt, der ihm eine Salbe und ein Wolfsfell gab. Er brachte den Gerichtssaal zum Lachen. Das Gericht bescheinigte ihm eine niedrige Intelligenz und schickte ihn in ein Kloster, wo er völlig stumpfsinnig wurde.

Seperator

Rés Peter Stump

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Auch Massenmördern in "gewöhnlicher Menschengestalt" sagte man nach, dass sie Werwölfe seien. Exemplarisch hierfür ist der Fall des Peter Stump, der sich in Bedburg bei Köln um 1590 zutrug. Stump wurde angeklagt, sich in einen Wolf verwandelt zu haben, mindestens zwei Männer, zwei schwangere Frauen, sowie dreizehn Kinder gefressen, als auch mit seiner Tochter Inzest betrieben zu haben.

1589 gestand Peter Stump aus Bedburg bei Köln vor Gericht, zwanzig Jahre lang eine teuflische Succube als Beischläferin gehabt zu haben. Diese habe ihm einen Gürtel geschenkt, mit dem er sich, sobald er ihn anlegte, in einen Werwolf verwandeln konnte. In dieser Gestalt habe er fünfzehn Knaben, zwei Weiber und einen Mann erwürgt, jedoch jeweils nur das Gehirn von ihnen gegessen.
Stump wurde gerädert und fürchterlich gefoltert. Man riss ihn mit Kneifzangen in Stücke, flocht ihn aufs Rad und enthauptete ihn, bevor sein kopfloser Leichnam verbrannte wurde. Für den Fall, dass man etwas ausgelassen hatte, wurden seine Geliebte und seine Tochter gleich mit verbrannt.

 

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